Empfängnisverhütung – individuelle Beratung zu den Verhütungsmethoden
Die passende Empfängnisverhütung individuell auf jede Frau abzustimmen ist sehr wichtig. Lebensphase, Gesundheitszustand, persönliche Wünsche und Zukunftsplanung spielen dabei eine wichtige Rolle.
In meiner Praxis berate ich Sie ausführlich und einfühlsam, um gemeinsam die für Sie optimale Verhütungsmethode zu finden.
Es steht heute eine Vielzahl sicherer Verhütungsmöglichkeiten zur Verfügung – von hormonellen Methoden wie Pille, Hormonspirale oder Verhütungspflaster bis hin zu hormonfreien Alternativen wie Kupferspirale, Kupferkette oder natürlichen Methoden. Jede Methode hat ihre eigenen Vor- und Nachteile, die wir in Ruhe besprechen.
Ein offenes Gespräch ist mir dabei besonders wichtig. Ich nehme mir Zeit für Ihre Fragen, gehe auf mögliche Nebenwirkungen ein und berücksichtige Ihre persönlichen Lebensumstände. Ziel ist eine Verhütung, mit der Sie sich sicher und wohl fühlen.
Empfängnisverhütung – Übersicht Verhütungsmethoden
Die Antibabypille ist ein sehr sicheres, hormonelles Verhütungsmittel in Tablettenform, das durch die tägliche Einnahme den Eisprung unterdrückt und das Eindringen von Spermien erschwert. Es gibt Kombinationspräparate (Östrogen + Gestagen) und reine Gestagenpillen (Minipille) ohne Östrogene.
Die Hormonspirale ist ein sicheres, langwirksames Verhütungsmittel, das 3 bis 5 Jahre kontinuierlich das Gestagen Levonorgestrel lokal in der Gebärmutter abgibt. Sie verdickt den Schleim am Muttermund, verhindert den Eisprung und baut die Gebärmutterschleimhaut ab, was meist zu schwächeren Regelblutungen führt. Sie wird vom Frauenarzt eingesetzt.
Die Kupferspirale ist ein hochsicheres, hormonfreies Verhütungsmittel, das für 3 bis 10 Jahre (je nach Modell) von Frauenärzten in die Gebärmutter eingesetzt wird. Sie besteht aus Kunststoff mit Kupferdraht und wirkt, indem sie Spermien durch Kupferionen bewegungsunfähig macht und die Einnistung verhindert.
Die Drei-Monats-Spritze ist ein gestagenhaltiges Verhütungsmittel. Die Spritze wird alle drei Monate in den Gesäß- oder Oberarmmuskel der Frau und auch s.c. (subkutan) injiziert. Bei der Dreimonatsspritze muss jedoch, ähnlich wie bei die Pille, mit Nebenwirkungen gerechnet werden.
Bei einem Verhütungsstäbchen handelt es sich um ein Stäbchen von 4cm Länge und 2mm Durchmesser, das auf der Innenseite des Oberarms unter die Haut implantiert wird. Es gibt kontinuierlich das Gestagen Etonogestrel ab, was den Eisprung verhindert und den Gebärmutterhalsschleim verdickt. In dieser Zeit besteht Verhütungsschutz. Das Stäbchen wird durch einen kleinen chirurgischen Eingriff unter die Haut eingelegt und durch einen erneuten kleinen Eingriff nach 3 Jahren wieder entfernt.
Ein Kondom ist das einzige Verhütungsmittel, das auch vor Ansteckungen mit Geschlechtskrankheiten schützt. Allerdings sollte es zur Sicherheit immer in Kombination mit einem anderen Verhütungsmittel angewendet werden.
Sie haben Fragen oder möchten eine Beratung? Sprechen Sie uns gerne an.

Weiterführende Informationen zum Thema Verhütung finden Sie hier: Frauenärzte im Netz

